Einschrnkung der Redefreiheit Trkei

Nazi-Vergleiche von Erdogan

Symbolbild: © pixs:sell, fotolia
Kommentar von Marcus Hanke, Witten
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Eigentlich muss ich Herrn Erdogan gar nicht ernst nehmen. Offensichtlich provoziert er, um sein Volk um sich zu scharen.

Dass die Provokationen dabei jedes Maß vermissen lassen, sind wir ja mittlerweile gewohnt. Er selbst sagt dazu sinngemäß (nicht wörtlich):

„Solange die Deutschen mich einen Diktator nennen, nenne ich sie Nazis oder stelle zumindest Nazivergleiche an!“

Das erinnert mich übrigens an meine Schulzeit. Als viel ältere Schüler (Türken) von der benachbarten Hauptschule mir nicht nur einmal Prügel androhten, weil ich angeblich „Nazi sei“ oder „Scheiß Türke“ gesagt hätte. Damals habe ich das nicht wirklich verstanden. Sie wollten mich wahrscheinlich dazu bringen, etwas falsches auf diesen Vorwurf zu erwidern, um dann zuschlagen zu „dürfen“.
Das fand ich damals unfair, da niemals von mir geäußert und das finde ich auch heute infam, wenn Politiker wie geistig minderbemittelte Schüler agieren.

Enttäuscht bin ich aber von den türkischen Mitbürgern, die sich hinter und vor einen solchen „Schulhofprovokateur“ stellen. Und auch von denen, die sich verstecken und ihre Meinung nicht kundtun.

Und da wäre der Nazivergleich Erdogans sogar berechtigt! Denn das Verschweigen und Verstecken kennen auch die Deutschen aus ihrer Geschichte.

2 Gedanken zu „Nazi-Vergleiche von Erdogan“

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