Verkauf von Drogen

„Nein danke, ich möchte keine Drogen kaufen!“

Symbolbild: © arborpulchra, fotolia
Kommentar von Marcus Hanke, Witten
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Ich lese gerade den folgenden Artikel auf WELT-ONLINE und frage mich:

Warum werden die ganzen Dealer nicht einfach weggesperrt oder abgeschoben?

Vor drei Wochen war ich mit meiner Frau in Lissabon. In vier Tagen wurde ich fünfmal gefragt, ob ich Drogen kaufen möchte. Sehe ich wirklich wie ein Drogenkonsument aus? Ich habe mich in den letzten Tagen öfters im Spiegel angesehen, um dieser Frage kritisch ins Gesicht zu blicken 😉

Hey, ich trinke nicht mal Alkohol. Na gut, um Weihnachten herum auf den Weihnachtsmärkten und bei Hochzeiten gibt es die einzigen beiden Ausnahmen.  Aber wie kommen die Dealer darauf, dass ich Bedarf an Koks, Haschisch und was weiß ich noch habe?!

Das Problem gibt es natürlich auch bei uns. Auch ich wurde in Frankfurt schon öfters angesprochen. Das erste Mal übrigens als 15-Jähriger, der damals im Raum FFM im Rahmen eines Fussball-Turniers gastierte. Am Hauptbahnhof hätte ich als damals Minderjähriger wohl ALLES kaufen können.

Im Jahr 2015 habe ich in Berlin für rund sechs Monate gelebt. Direkt in der Nähe vom Görlitzer Park. In Erinnerung blieb mir eine junge Frau, die mit einem Dealer (offensichtlich)  und …. ihrem Kinderwagen …. in einem großen Gebüsch verschwand. Mit Sicherheit wollten die beiden dort nicht Windeln verkaufen bzw. kaufen.

Warum?
Warum wird da nicht hart durchgegriffen? Rechtsstaat hin oder her. Wir, die Bürger sind der Staat. Und wenn wir so etwas nicht mehr sehen wollen, muss sich das doch in der Rechtsgebung, Rechtssprechung und im Durchgreifen der Polizei wiederfinden.

Wann wird da endlich aufgeräumt?

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